Ereignisreiche 24 Stunden für die Jugendfeuerwehr

 

Datum: Sonnabend/Sonntag, 11./12. Juni 2016

Kölln-Reisiek – Auch die letzte Aufgabe wurde perfekt erfüllt: wieder aufklaren des Gemeindezentrums Kölln-Reisiek. Für einen  hatten 25  Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr Kölln-Reisiek dieses gegen das eigene  Kinderzimmer als vorübergehende Heimat getauscht. Von Sonnabend- bis Sonntagmittag fand hier der 24-Stunden-Dienst der Nachwuchsretter statt. „Es hat unheimlich viel Spaß gemacht“, sagte Jugendgruppenleiter Lars Hochgürtel.

Zehn verschiedene Einsätze hatten die Jugendlichen in dieser Zeit abzuarbeiten, wobei in der Nacht nur die Gruppe der JF-Mitglieder im Alter ab 16 Jahren zum Einsatz gerufen wurde. „Es war viel Abwechslung dabei“, so Hochgürtel: Mal rief der piepende Rauchwarnmelder die Helfer auf den Plan, mal ein brennender Papiercontainer, aber auch Wasser im Keller (zur Übung im Planschbecken im Garten) galt es zu beseitigen. Zwischendurch gab es auch theoretischen Unterricht und Gerätekunde.

Zur Koordinierung aller Maßnahmen hatte das Betreuerteam um Jugendwart Günter Schmidt im Gemeindezentrum eine richtige kleine Leitstelle aufgebaut. Hier wurde Alarm ausgelöst, alle notwendigen Informationen auf einen Monitor dargestellt und auch eine Papierdepesche ausgedruckt.

Zur Abschlussübung am Sonntagmittag vorm Gemeindezentrum galt es vor den neugierenden Augen vieler Eltern, aber von Bürgermeisterin Kerstin Frings-Kippenberg und Wehrführer Michael Bunk einen Verkehrsunfall zwischen einem Traktor und einem Radlader abzuarbeiten. Drei Verletzte, dargestellt von speziell dafür geschulten Helfern des Deutschen Roten Kreuz, mussten versorgt werden. Zwischendurch sorgten Rauchpatronen und Silvesterböller für Knalleffekte, welche die Jungretter noch einmal  zur Eile anspornten. Die Sorgfalt blieb dabei nicht auf der Strecke. „Es gibt nichts zu kritisieren“, beschied ihnen Günter Schmidt beim Abschlussgrillen.

 


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